VFI Kongo - Verein zur Förderung der Infrastruktur in der DR Kongo e.V.
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2014 reiste eine Gruppe junger Leute zusammen mit einigen älteren VFI-Mitgliedern für einen Monat nach Mbuji-Mayi, um gemeinsam mit Kongolesen einen Versammlungssaal für Ngenyi zu bauen. Dafür sammelte der VFI Kongo Werkzeugspenden, die erst einmal vor der Abreise gut auf alle Koffer verteilt werden mussten. Eine logistische Herausforderung.

Werkzeug und Baumaterial ist im Kongo sehr teuer. Manches, wie Schwerlastdübel, ist dort kaum erhältlich. Deshalb sollte so viel wie möglich aus Deutschland mitgenommen werden.

Mit über 750 kg Gepäck kamen wir gut in Kinshasa an. Es folgte ein kongolesisches Logistik-Highlight:

Alles Gepäck samt unserer kompletten Reisegruppe wurde in und auf diesem Bus verstaut zur Fahrt vom Flughafen in die Unterkunft....

In Tshibombo hatte der Ngenyi-Verein auf dem Gelände den Bauplatz bereits hergerichtet. Der Versammlungssaal sollte nicht - wie sonst im Land üblich - in teurer Stahlbeton-Bauweise errichtet werden, sondern kostengünstig und ökologisch sinnvoller mit der "Carport-Methode". Auf dem Foto sind die in die Erde eingelassenen Sockel zu sehen, auf denen die Portale später befestigt werden sollten.

Die Solaranlage auf Modul 1 versorgte die Baustelle mit ausreichend Strom.

Die gemeinsame Arbeit an den elektischen Sägen diente gleichzeitig der Ausbildung der Kongolesen.

Nur einmal regnete es so stark, dass es keinen Strom gab...

.. da musste drinnen per Hand weitergesägt werden.

Mitgebrachte Technik, wie diese Laser-Wasserwaage, erleichterten die Arbeit,

genauso, wie die kongolesische Technik, Nägel in Palmöl zu tauchen. Dann gehen sie leichter in das harte afrikanische Holz.

Das Aufstellen der Portale...

... erforderte Kraft und Konzentration.

Freundensprung: ein weiteres Portal steht!

Alle 11 Portale sind fertig. Die Dacharbeiten können beginnen.

Obwohl keiner die Sprache des anderen kennt, klappt die deutsch-kongolesische Zusammenarbeit immer besser, die gemeinsame Praxis macht's.

Dass Frauen auf dem Bau arbeiten - und dann noch auf dem Dach - eine ganz neue Erfahrung für die Kongolesen!

Die Afrikaner arbeiteten am liebsten barfuß im Dachstuhl.

Das Fliegengitter für das Belüftungsdach wird angebracht.

Beim Dachdecken - was Präzision und Tempo betraf - waren die Kongolesen unschlagbar.

Letzte Arbeiten, um das Belüftungsdach fertig zu stellen.

Am Mittag vor dem Einweihungsfest, einen Tag vor unserer Abreise, wurde der letzte Nagel im Dach versenkt - der Versammlungssaal war fertig!

Das ganze Dorf kommt zur Einweihung. Jeder hat seine besten Sachen an. Eingang und Saal sind mit Palmbögen und Blumen festlich geschmückt. Sogar eine Lautsprecheranlage haben die Dorfbewohner organisert.

 

Für feste Wände hatten Geld und Zeit nicht gereicht. Geflochtene Strohmatten schützen vorerst auch vor Hitze, Staub und Regen.

Der Saal ist rappelvoll.

Roger Kalala vom kongolesischen Ngenyi-Verein dankt den Deutschen dafür, dass sie tausende Kilometer hierher gekommen sind, die Reise sich selbst zusammengespart haben, um diesen Saal gemeinsam mit Einheimischen zu bauen. Das sei gelebte praktische internationale Solidarität. Er dankt dem VFI Kongo und allen Spendern, dass nun mit dem Saal eine Möglichkeit für gemeinsame Beratungen, Kultur und Ausbildung geschaffen wurde.

Der Dorfälteste dankt ebenfalls für die Unterstützung der deutschen Solidaritätsbrigade und ruft in einem Zeremoniell die Ahnen an, gemeinsam mit den Dorfbewohnern den Saal künftig zu schützen.

Als "deutsches Zeremoniell" kommt ein Palmzweig als "Richtkranz" ins Dachgebälk.

Übergabe des neuen Schildes für das Gebäude

Auch die Kleinsten zeigen, was sie können - hier eine Bauchtänzerin.

Neugierige Zaungäste schauen gespannt zu.

Es wird gesungen, getanzt und gefeiert.

Alle freuen sich über den gemeinsamen Erfolg...

...aber der Abschied fällt schwer.

Die Kinder von Tshibombo wissen, wo's lang geht!

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© Renate Mast